Werkzeug · KI-Sichtbarkeit

KI-Sichtbarkeit prüfen

Das Werkzeug stellt zwei KI-Suchen die Frage «Wer ist …?», einem Modell von OpenAI mit Websuche und Perplexity. Es zeigt die Antworten, die zitierten Quellen und ob die eigene Website darunter ist. Gebaut habe ich es, weil bei der ersten Messung am 2. Oktober 2026 keine KI-Suche meine eigene Website zitierte, wenn man nach mir fragte.

Prüfung starten

Gedacht für den eigenen Namen. Die Prüfung dauert meist 10 bis 20 Sekunden. Name und Zusatz gehen an OpenRouter, OpenAI und Perplexity, die Website-Angabe bleibt auf diesem Server. Gespeichert wird nichts, Einzelheiten unten und in der Datenschutzerklärung.

So läuft die Prüfung

  1. Die Frage. Sie lautet «Wer ist Vorname Nachname?», mit einem Zusatz in Klammern dahinter, falls einer angegeben ist.
  2. Zwei KI-Suchen gleichzeitig. OpenAI GPT-5 mini sucht mit der Websuche von OpenAI, als Standort gilt das Land, aus dem die Seite aufgerufen wird. Perplexity Sonar sucht mit dem Index von Perplexity.
  3. Die Quellen. Gezählt wird, was eine Antwort tatsächlich zitiert. Perplexity liefert zusätzlich die übrigen Treffer seiner Suche; die stehen getrennt darunter.
  4. Der Vergleich. Ein drittes Modell, OpenAI GPT-4.1, liest beide Antworten und die Titel der Quellen. Es sucht nach mehreren Personen mit demselben Namen, nach Vermischungen und nach Widersprüchen.
  5. Die eigene Website. Die Angabe wird nur mit den Adressen der Quellen verglichen. Sie geht an keinen der Dienste.

Warum die Antworten schwanken

KI-Suchen antworten nicht jedes Mal gleich. Am 2. Oktober 2026 habe ich OpenAI zweimal hintereinander nach mir gefragt. Die erste Antwort stützte sich auf LinkedIn und eine meiner Projektseiten, die zweite auf LinkedIn und die Teamseite des Eventforum Bern. Beide Male fragte das Modell zurück, welcher David Briggeler gemeint sei.

Eine einzelne Prüfung ist deshalb eine Stichprobe. Wer es genau wissen will, prüft an zwei, drei Tagen und vergleicht.

Woran es liegt, wenn die eigene Website fehlt

KI-Suchen zitieren, was ihre Suche zum Namen findet und was sie für eine verlässliche Quelle halten. Bei Personen sind das oft LinkedIn, Firmenseiten und Verzeichnisse. Eine eigene Website kommt nur vor, wenn die Suche sie zum Namen findet und wenn auf ihr klar steht, wer die Person ist.

Bei der ersten Messung am 2. Oktober 2026 stand briggeler.ch in der Websuche nach meinem Namen auf Platz drei. Zitiert haben die KI-Suchen trotzdem LinkedIn, wo noch meine frühere Stelle stand. Was ich daraufhin geändert habe und ob es wirkt, halte ich im GEO-Tagebuch fest.

Was mit den Eingaben passiert

Grenzen

Das Werkzeug zeigt, was KI-Suchen sagen. Ob es stimmt, kann nur beurteilen, wer die Person kennt. Der Vergleich durch das dritte Modell ist eine Einschätzung: Es sieht die Antworten und die Titel der Quellen, die Seiten selbst liest es nicht. Bei häufigen Namen mischen sich die Treffer mehrerer Personen fast immer.

Die Antworten in ChatGPT oder in der App von Perplexity können abweichen. Dort spielen Verlauf, Einstellungen und neuere Modelle mit.

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